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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Ihnen heute das aktuelle Rundschreiben des Präventionsprojekts Glücksspiel zukommen zu lassen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Das erwartet Sie im aktuellen Glücksspiel-Update:
  1. Das Präventionsprojekt Glücksspiel informiert
  2. Gastbeitrag
  3. Informationen aus Berlin
  4. Recht und Politik
  5. Blitzlicht
  6. Forschung
  7. Veranstaltungshinweise

Das Präventionsprojekt Glücksspiel informiert

Vorsicht vor Jack Pott! Präventionskampagne im Berliner Stadtbild

Mit Hilfe von vier humorvollen Spots machte das Präventionsprojekt Glücksspiel auf das Suchtpotential von Automatenspielen aufmerksam. Die Spots waren eine Woche lang an 26 U-Bahnhöfen sowie im Berliner Fenster zu sehen. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie in der Pressemitteilung. 

 
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Arbeitshilfe zur Unterstützung von Kindern aus glücksspielsuchtbelasteten Familien
Die Arbeitshilfe richtet sich an Fachkräfte und informiert über die Auswirkungen einer Glücksspielsucht auf in der Familie lebende Kinder, zeigt mögliche Handlungsoptionen und informiert über weiterführende Hilfen. Ergänzt wird das Material durch konkrete Arbeitsmateiralien wie einer Checkliste oder einem Entscheidlungsleitfaden. Sie können die Arbeitshilfe bereits jetzt online herunterladen.

Studienergebnisse zu Kindern aus glücksspielsuchtbelasteten Familien
Die Studie unter Leitung von Prof. Dr. Klein untersuchte die Situation in Familien mit einer Glücksspielproblematik sowie die Auswirkungen auf im Haushalt lebende Kinder. Damit liefert die Studie erstmalig entsprechende Daten aus Deutschland. Der Abschlussbericht ist ab sofort in der Materialdatenbank des Präventionsprojektes einzusehen.

Materialdatenbank mit neuen Funktionen
Das Präventionsprojekt Glücksspiel hat eine umfangreiche Datenbank mit deutschsprachiger Fachliteratur, Informationsmaterialien, Medien und Methoden zum Thema Glücksspiel(sucht) erstellt. Neben einem neuen Design verfügt die überarbeitete Materialdatenbank über verbesserte Filter- und Suchfunktionen, die Sie bei der Suche nach gezielten Informationen unterstützen können. Hier erreichen Sie die Datenbank.

Informationsblatt zur Spielersperre
Seit dem 01.07.2022 kann man sich deutschlandweit anbieter- und spielformübergreifend für die Teilnahme am Glücksspiel sperren lassen. Das Infoblatt des Präventionsprojektes informiert über die wichtigsten Fakten zur Selbst- und Fremdsperre und steht hier zum Download zur Verfügung. 

Neues Bestellportal auf der Webseite
Das Präventionsprojekt Glücksspiel hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Ab sofort können Sie die vielseitigen Materialien über das neue Bestellportal herunterladen und kostenfrei anfordern. Hier erreichen Sie das Bestellportal. 

Runder Tisch "Migrationserfahrung und Glücksspielsucht"
Am 21. Oktober 2021 fand die sechste Veranstaltung des Runden Tisches „Migrationserfahrung und Glücksspielsucht“ statt. Die Dokumentation steht nun zum Download bereit. Der nächste Termin für den Runden Tisch ist der 07. September 2022 von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Eine Einladung zu der Veranstaltung folgt.

Gastbeitrag

Neues Peer-to-Peer-Projekt sucht Workshop-Teilnehmer*innen

Die pad gGmbH hat in Kooperation mit dem jungagiert e.V. das digitale Peer-to-Peer-Projekt
ZGS-Zocken.Gamen.Suchten.“ gestartet – gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung des Landes Berlin.

Im Rahmen dieses Präventionsprojekts suchen wir Jugendliche und junge Erwachsene, mit denen wir gemeinsam kostenlose interaktive Workshops zu den Themen (Online-)Glücksspiel, (Online-) Gaming und Soziale Medien umsetzen. Die Workshops beinhalten eine Einführung in die genannten Themen und werden durch eine Fachkraft aus unserem Projekt geleitet. Ziel ist es, die Medienkompetenz zu schulen und kreativ angelegte Inhalte, beispielsweise in Form von Blogbeiträgen oder Videos, zu entwickeln. Diese werden anschließend auf dem Projektportal veröffentlicht. Die Angebote finden regelmäßig statt. Interessierte können sich gerne hier anmelden. Weitere Projektinformationen gibt es in unserem Flyer.

Auf unserem Onlineportal finden Sie bereits erste Blogbeiträge, verschiedene Selbsttests und eine Angebotsdatenbank mit Unterstützungs- und Hilfsangeboten.

Wenn wir Ihr Interesse für das Projekt geweckt haben, können Sie uns gerne kontaktieren (Mail oder 030 555 58 639) und uns über eine mögliche Zusammenarbeit austauschen.

Zur Website von Zocken.Gamen.Suchten

Informationen aus Berlin 

Recht und Politik

Blitzlicht

Seit Inkrafttreten des GlüStV 2021 im Juli vergangenen Jahres ließen sich laut Berliner Morgenpost bis zum 21. Dezember bereits rund 22.400 Spieler_innen neu sperren.

Daniela Senger-Hoffmann, Landeskoordinatorin für Glücksspielsucht in Hessen bei der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen, kritisiert in einem Audio-Beitrag der hessenschau die unzureichenden Spielerschutzmaßnahmen im neuen Glücksspielstaatsvertrag. 

Die Beratungszahlen der Online-Glücksspielsüchtigen sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Besonders junge Menschen seien betroffen, berichtet eine Beratungsstelle aus Hessen der Offenbach-Post

Glücksspielwerbung

Länderkoordinator_innen fordern in einem Positionspapier die Eindämmung der Werbung für Online-Glücksspiele und Sportwetten. Das Papier wurde in dem Fachportal konturen veröffentlicht.

Die Faninitiative Unsere Kurve e.V. spricht sich gegen Sportwettenwerbung aus und fordert eine Selbstverpflichtung gegen Verträge mit Sportwettanbietern. Deutschlandfunk Nova im Interview mit Vorstandsmitglied Markus Sotirianos.

Die Werbung für Sportwetten ist im Fußball omnipräsent. Die Forderung nach stärkeren Regelungen wird von immer mehr Seiten laut. Ein Bericht der Deutschen Welle.

Innensenator Mäurer (Bremen) spricht sich gegen Werbung für Glücksspiele mit hohem Suchtpotential wie Sportwetten aus. Zunächst war der Vorstoß bei der Innenminister-konferenz gescheitert. Mäurer will laut Pressemitteilung dennoch an Werbeverbot festhalten.

Forschung

Glücksspielsurvey 2021 von Buth, Meyer & Kalke (2022) liefert neue Zahlen zur Glücksspielteilnahme und zu glücksspielbezogenen Probleme. Demnach haben 2,3 % der 18- bis 70-Jährigen eine Glücksspielstörung. Originalarbeit.

Studie von Fischer & Klein (2021) liefert erste Ergebnisse aus Deutschland zur Situation von Kindern in glücksspielsuchtbelasteten Familien. Für die Querschnittsuntersuchung wurden 67 Personen befragt. Originalarbeit.

Neue Studie von Trümper (2021) zeigt, dass in Deutschland nicht zugelassene Automaten (Fun Games) zunehmen. Ein Problem, da diese eine besonders riskante Spielweise fördern. Originalarbeit.

Britische Studie zeigt, dass Lootboxen besonders für junge Menschen negative Auswirkungen haben können. Die Forscher kritisieren die Ähnlichkeiten zu Glücksspielen und fordern stärkeren Schutz. Bericht von pressetext.

Veranstaltungshinweise

 
In unserem Veranstaltungskalender finden Sie eine Zusammenstellung verschiedenster Fortbildungen, Seminare und Fachtagungen diverser Anbieter rund um das Thema Glücksspiel(sucht). 

Wenden Sie sich gerne an uns, wenn Sie Ihre Veranstaltung mit in die Liste aufnehmen wollen. Über Hinweise und Ergänzungen freuen wir uns sehr. 
 
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